HIER FINDEN SIE EINIGE TIPPS, DIE IM UMGANG MIT BIENEN HILFREICH SEIN KÖNNEN

 Einige davon sind mit leichtem Schmunzeln zu sehen.
Passende Kleidung

Es erspart so manchen Stich wenn man geschlossene Kleidung an den Beuten trägt.

Leider verstehen schlecht gelaunte Bienen unter geschlossener Kleidung etwas anderes wie ein gewöhnlicher Mensch.

Labberige Bündchen oder Kragen an Pullovern ziehen sie magisch an. Gleiches gilt für knöpfbare Jeans. (Eine ganz dumme Idee…)

Sie haben auch eine Vorliebe für weite Hosen, die nicht auf den Schuhen aufliegen. 100 Prozent findet eine den Weg und kriecht über das Knie Richtung Oberschenkel. Mit etwas Glück spürt man dann dort schon dass sich das Tier eingeengt fühlt.

Eine einfache Lösung dagegen ist sich die Socken über die Hose zu ziehen. Aber auch das vergisst man sicher. Und jedes mal denkt man sich, dass man es das letzte Mal vergessen hat.

Schleier tragen.

Schleier an Wulstkragenjacken oder Mönchshauben haben einen kleinen Nachteil. Man sollte wirklich sicher gehen daß diese auch im Nacken zur Jacke sicher abschließen. Hier gilt das Selbe wie bei geknöpften Jeans. Beim nächsten Besuch achtet man darauf!

Besser als in bienenoffener Kleidung zu imkern ist wahrscheinlich nur eine Badehose zu tragen. In dem Fall fühlt sich kein Tier eingeengt und die Wahrscheinlichkeit gestochen zu werden ist geringer.

Bei der heutigen Sanftmut der Biene ist es allerdings meist möglich ohne Schutz zu arbeiten. Trotzdem beruhigt er und man wird am nächsten Tag nicht zum Gespött der Kollegen im Büro.

Standort

Bienen brauchen nicht viel Platz und man benötigt hinter den Beuten nur etwa einen Meter Arbeitsbereich. Es wäre also ein Einfaches die Tiere an der Hauswand auf zu stellen.

Diese Idee ist allerdings nicht sehr klug wenn man eine weiße, verputzte, Fassade hat. Die Bienen fliegen im Frühjahr zu Reinigungsflügen aus und koten in unmittelbarer Nähe zur Beute ab. Die Hauswand wird in solch einem Fall also nicht lange weiß bleiben, sondern sehr schnell gelb gesprenkelt sein.

Gleiches gilt auch für die Wäschespinne in der Flugschneise. Frische Bettwäsche ist dort nach dem trocknen nicht zu erwarten.

Generell sollte man vor den Beuten etwa 5 Meter freie Flugbahn halten. Bienen fliegen bis zu 30 Km/h schnell und können voll beladen recht schlecht bremsen.  So bleibt es nicht aus daß sich Tiere an vorbeilaufenden Personen stoßen oder sich in den Haaren verfangen. Bienen, die in Haaren klemmen sind nicht nicht sonderlich erfreut darüber.

Beuten öffnen

Beuten öffnet man besser von vorne nach hinten, so ist der Weg für ein paar schlecht gelaunte Bienen weiter, oder sie fliegen vom Körper weg.

Einige Tipps zur erfolgreichen Scheidung
Bienen auf dem Balkon

Bienen auf dem Balkon zu halten ist gut möglich. Man kann sogar gemütlich neben der Beute sitzen und sein Bier geniessen. Sie fliegen nicht in dunkle Räume und man wird in der Wohnung nur selten eine Biene finden. (Ich habe sogar 2 kleine Völker auf dem Fensterbrett zum Wohnzimmer und kann im Sommer problemlos das Fenster geöffnet halten. Wenige Bienen fliegen einen Meter in das Zimmer und sofort wieder aus.)  Dies ist eine schöne Möglichkeit einen Ort zu schaffen an dem man ungestört bleibt. Ein Großteil der Familie, Freunde und Bekannte werden diesen Ort meiden. Auch der Lebenspartner sollte dafür sehr tollerant sein.

Rähmchenreinigung

Rähmchen lassen sich zwar schön in der Spülmaschine reinigen, das sollten sie allerdings nur tun wenn Punkt Eins, Bienen auf dem Balkon, nicht funktioniert hat.  Ein altes Fass in der Garage ist langfristig die bessere und günstigere Alternative.

Wachsverarbeitung / Klärung

Hat die Scheidung mit den Rähmchen in der Spülmaschine nicht geklappt, ist dies die ultimative Lösung!

Der Herd oder Backofen in der Einbauküche eignet sich hervorragend zum Erwärmen von Wachs. Ideal ist auch das nahegelegene Spülbecken um da hinein ein Behältnis zu stellen, in dem man das flüssige Wachs umfüllt und  filtert.

Der hartgesottene Imker schneidet Altwaben natürlich vorher im Spülbecken aus. Hierbei bleiben feine Wachsstücke an dem Spülbecken und auf dem Fußboden kleben, die man nur sehr schwer entfernen kann. Die naheliegende Spülbürste und das vorhandene heiße Wasser sind zur Beseitigung sehr hilfreich.

Die Spülbürste sollte nach dieser Arbeit unauffällig an den gewohnten Ort zurück gestellt werden. Auch wenn sie nie wieder für andere Arbeiten zu gebrauchen sein wird!

Man kann noch so vorsichtig sein, das Wachs wird sich seinen Weg vom Herd über die Küchenplatte auf den Boden suchen. Unter einer Woche kratzen und putzen ist dann eine erträglich saubere Küche nicht zu schaffen. Also die perfekte Gelegenheit einmal alleine in Urlaub zu fahren oder endgültig die Koffer zu packen.

 

Imker sind komische Menschen, aber harmlos

Hört man in einer Dorfwirtschaft seltsame Gespräche :

Und, wo hast Du deine Mädels stehen?

-Direkt neben der Kirche am Waldrand

Bringen die da genügend ein?

-Na ja, in “xxx” am Feld lohnt es sich mehr…

dann braucht man keine Angst zu bekommen und das Lokal zu wechseln, hier handelt es sich tatsächlich um vollkommen legale Machenschaften und harmlose Thekengespräche!

 

Als kleine Einschränkung sei hier aber erwähnt, daß man sich als Imker nicht sofort zwischen die Gesprächspartner stellen sollte und Sprüche wie

“Hey, Jungs, Klasse, auch Imker ???  Wirt, bitte 3 Bier für meine Kollegen und mich…”

erst reiflich überlegt. Dieses kann in einigen Lokalen dazu führen, dass man selbiges besser schleunigst verlassen sollte.

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